Ermittlungskommission „Rosenau“ – gut gemeint ist nicht immer gut gemacht

Seit Mitte letzten Jahres, also kurz nachdem der Berliner Platz offiziel als „gefährlicher Ort“ eingestuft wurde, gründete sich die Ermittlungskommission „Rosenau“. Ziel dieser Aktion war es, die Ermittlungen und das entsprechende Personal zu bündeln. Polizei und Staatsanwaltschaft erhofften sich durch diese Maßnahme, die schon lange überfällig war, größere Erfolge beim aufdecken der Kriminalitätsstrukturen am Berliner Platz einzufahren.

Tatsächlich gelang es den Behörden einige Männer festzunehmen, Drogen sicherzustellen und den ein oder Anderen Handel zu unterbinden.

Ist Drogenhandel wirklich das große Problem in Oberbarmen?

 

Auch wenn die Fahndungserfolge der Polizei nicht von der Hand zu weisen sind, sind diese kleinen Nadelstiche kaum ausreichend um das wahre Problem vor Ort zu beseitigen. Die Polizei wird nicht ewig an diesem Ort Kräfte für Ermittlungen bündeln können – der Handel wird unvermindert weitergehen.

Aber der Drogenhandel ist, wenn man sich mal etwas in die Presseberichte der Polizei einliest, das kleinere Übel. Die Gewalt ist das eigentliche Problem in diesem stark überfremdeten Stadtteil. Die Partei DIE RECHTE macht schon seit mehreren Jahren auf dieses Problem aufmerksam – zuletzt mit einer Demonstration am 16.06.2018. Hier einige Beispiele aus der Polizeipresse, die das wahre Problem im Umfeld des Berliner Platzes deutlicher zeichnen, als wir es in Worten ausdrücken könnten:

  1. Am Abend des 26.06.2018 (13-Jähriger droht 14-Jährigen mit einem Messer)
  2. 14.05.2018 (Mann mit scharfem Gegenstand im Gesicht verletzt)
  3. 24.04.2018 (12-Jähriger Junge bedroht und braubt)

 

Diese Taten reihen sich ein in eine lange Liste von Verbrechen die dort regelmäßig geschehen – nur diese Taten wurden von der Polizei überhaupt erfasst. Wir freuen uns natürlich, wenn die Polizei zumindest im groben die Situation erkannt hat und sie nicht vollständig ignoriert.

Solche Maßnahmen werden das Problem nur kurzzeitig verdrängen, nicht aber lösen.

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